son of sun

 

Willie Dunn
Son of the Sun
CD-0320

Preis: 15€

KAUFEN

  01 Son of the Sun 3:44
02 Wounded Lake 3:35
03 Yellowhead's Song 3:46
04 The Covenant Chain 3:07
05 Bear and Fish 3:23
06 Smokin' 3:07
07 Honey on Fire 3:53
08 How Long Blues 1:48
09 Rattling Along on a Freight Train 3:28
10 Old Crow's Great Idea 3:04
11 The Planting of the Apple Tree 8:53
12 Two Lullabies 2:07
13 The Vanity of Human Wishes 7:01
14 Yellowhead's Song (live in Berlin) 3:51
15 Mik'Mak War Song (live in Berlin) 1:16
16 Son of the Sun (live in Berlin) 3:31

Willie Dunn wurde am 14. August 1941 (“I´m a war baby“) in Montreal, Quebec geboren. Vater Schotte, Mutter MicMac-Indianerin (Küstenstamm im heutigen Nova Scotia), sozialistisches Elternhaus, acht Kinder. Willie Dunn ist ein „Non-Status-Indian“, d.h. der Status des Indianers ist ihm vom Gesetzgeber abgesprochen. Als indianisches Halbblut – Meti – mit weißem Vater verleiert man in Kanada das Recht Indianer zu sein. Mit 14 Jahren fängt Willie Dunn an Gitarre zu spielen, meistens Songs von Hank Williams.
Als Soldat kommt er nach Afrika und Europa. In den späten 1960er Jahren durchquert er Kanada, singt und jobbt, und versucht Sozialismus und Indianersein zu verbinden. Er studiert Mao Tse Tung („The Great Chinese Chief“) und die Mythen der MicMac. Aufmerksam beobachtet er das Aufwachen der indianischen Nationen: Alcatraz, Wounded Knee, Marsch der gebrochenen Verträge, Fish-Ins,… Er schreibt eigene Lieder. Anfang der 1970er Jahre assoziiert er sich mit den traditionellen Mohawks von Akwesasne und deren Aktivisten-Gruppe „White Roots of Peace“. Es entsteht die Schallplatte „WILLIE DUNN“ (Trikont US-0032), die heute in jedem indianischen Haushalt neben Floyd Westerman und Buffy St. Marie zu finden ist.
Daneben ist er Filmemacher und produziert für das National Film Board of Canada den Kurzfilm „Ballad of Crowfoot“ (mehrere Preise auf internationalen Festivals) und ein böses Resumée zum 300-jährigen Bestehen der Hudson´s Bay Company: „The Other Side of the Ledger“. Der erste Film bringt ihm Ruhm, der zweite Schwierigkeiten – neue Drehbücher und Projekte werden nicht mehr subventioniert. Er schreibt Theaterstücke, in denen er sein indianisches Erbe verarbeitet.
Willie Dunn ist verheiratet mit Liz Moore, einer Cree-Indianerin von der Westküste der James Bay.
Willie Dunn ist in zwei Kulturen zuhause: ohne seine indianische Weltsicht zu verlieren vermag er in der weißen Welt zu leben. Als Künstler stellt er nicht sein Indianersein unter Beweis –
„First I am an artist!“